Kaufpreisaufteilung beim Immobilienkauf

Vermögen sichern statt Steuern verschenken

Mehr AfA durch die richtige Kaufpreisaufteilung

Mehr Abschreibung für Ihre Immobilieninvestition

Wer eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, möchte die Anschaffungskosten steuerlich geltend machen. Das Problem dabei: Nur das Gebäude lässt sich abschreiben (AfA), der Grund und Boden nicht.

Unter der Kaufpreisaufteilung versteht man die Aufteilung des gesamten Immobilienkaufpreises in zwei separate Komponenten: den Wert des Gebäudes und den Wert des dazugehörigen Grundstücks. Diese Trennung ist für die spätere Steuererklärung von zentraler Bedeutung. Da sich Grund und Boden aus steuerlicher Sicht nicht abnutzen, lässt das Finanzamt die jährliche Abschreibung ausschließlich für den reinen Gebäudeanteil zu.

Das Finanzamt nutzt bei der Steuererklärung standardisierte Berechnungsverfahren, die den Bodenanteil pauschal und im individuellen Fall möglicherweise zu hoch ansetzen können. Dadurch sinkt der abschreibungsfähige Gebäudeanteil – und Sie verlieren bares Geld bei der jährlichen Abschreibung.

Die Lösung: Eine fundierte und wirtschaftlich vorteilhafte Aufteilung von Gebäude und Boden direkt im Kaufvertrag verankern. Wenn Sie Ihren Makler oder Notar darauf ansprechen, lässt sich eine entsprechende Aufteilung grundsätzlich in den Kaufvertrag aufnehmen.

Doch wie kommt man zu fachlich nachvollziehbaren Werten, die für Sie vorteilhaft sind und nicht lediglich den Standardwerten des Finanzamts folgen?

Warum eine einfache Standardrechnung oft nicht ausreicht

Der Unterschied zwischen Standardwert und sachverständiger Prüfung

Eine Kaufpreisaufteilung wirkt auf den ersten Blick einfach: Grundstücksgröße mit dem Bodenrichtwert aus BORIS.NRW multiplizieren – fertig. Doch diese Rechnung berücksichtigt häufig nicht die besonderen Eigenschaften des Grundstücks.

Standardberechnung ohne Detailprüfung

Der ausgewiesene Bodenrichtwert wird unmittelbar mit der gesamten Grundstücksfläche multipliziert. Individuelle Grundstücksmerkmale, abweichende Flächennutzungen und mögliche Zu- oder Abschläge bleiben dabei oft unberücksichtigt.

Die mögliche Folge: Der Bodenanteil wird zu hoch angesetzt und der steuerlich abschreibungsfähige Gebäudeanteil fällt geringer aus.

Sachverständige Detailprüfung

Als DEKRA-zertifizierter Sachverständiger prüfe ich neben dem Bodenrichtwert auch die örtlichen Fachinformationen und den aktuellen Grundstücksmarktbericht des zuständigen Gutachterausschusses.

So entsteht eine fachlich begründete und nachvollziehbare Kaufpreisaufteilung als belastbare Grundlage für den Notarvertrag und die steuerliche Prüfung.

Ein Beispiel aus der Praxis

Wie die Detailprüfung Ihre Abschreibung verbessern kann

Kaufpreis730.000 €
Grundstücksgröße1.017 m²
Bodenrichtwert270 €/m²

Standardberechnung

  • Bodenwert274.590 €
  • Gebäudewert455.410 €
  • Jährliche AfA (2 %)9.108,20 €

Nach Detailprüfung

  • Bodenwert188.000 €
  • Gebäudewert542.000 €
  • Jährliche AfA (2 %)10.840,00 €
Ihr möglicher Vorteil: 1.731,80 € zusätzliche Abschreibung pro Jahr – und das über viele Jahre hinweg.

Warum das Ergebnis abweicht

Entscheidend sind die individuellen Grundstücksmerkmale

Der Bodenrichtwert von 270 €/m² bezieht sich auf ein Grundstück mit bestimmten Standardmerkmalen. Weicht das zu bewertende Grundstück davon ab, können sich begründete Anpassungen ergeben.

01

Ausrichtung des Grundstücks

Die Nordost-Ausrichtung des Gartens führte in diesem Beispiel nach den Vorgaben des maßgeblichen Marktberichts zu einem Abschlag von 5 %.

02

Grundstücksgröße

Nur die vordere, marktüblich nutzbare Fläche wurde mit dem vollständigen Bodenrichtwert angesetzt. Die darüber hinausgehende Restfläche war mit einem geringeren Wert zu berücksichtigen.

Die anwendbaren Anpassungsfaktoren hängen vom jeweiligen Grundstück, der Bodenrichtwertzone und den Vorgaben des zuständigen Gutachterausschusses ab. Das Beispiel lässt sich daher nicht pauschal auf andere Immobilien übertragen.

Zusätzlicher AfA-Vorteil

Möchten Sie Ihre Abschreibung weiter erhöhen?

Neben einer optimierten Kaufpreisaufteilung kann auch eine kürzere tatsächliche Nutzungsdauer des Gebäudes zu einer höheren jährlichen AfA führen. Abhängig vom Objekt und dem Ergebnis eines qualifizierten Gutachtens können statt 2 % auch 3 % oder mehr möglich sein.

Mehr zum Restnutzungsdauergutachten

Transparent, unkompliziert und ohne Vor-Ort-Termin

Meine Kaufpreisaufteilung für Ihren Notarvertrag

Professionelle Kaufpreisaufteilung

199 € inkl. MwSt.
  • Prüfung der Grundstücks- und Marktdaten
  • Berücksichtigung möglicher Zu- und Abschläge
  • Aufteilung in Gebäude- und Bodenwert
  • Nachvollziehbare Berechnung
  • Textbaustein zur Übernahme in den Notarvertrag
  • Keine Vor-Ort-Besichtigung erforderlich
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Mein Fairness-Versprechen

Sollte die Prüfung ergeben, dass bei Ihrem Grundstück keine sachlich begründete Anpassung des Bodenwerts möglich ist, berechne ich Ihnen lediglich eine Aufwandspauschale von 49 € inkl. MwSt.

Gut zu wissen

Eine Korrektur kann auch rückwirkend möglich sein

Unter bestimmten steuerlichen Voraussetzungen kann eine Kaufpreisaufteilung auch für zurückliegende Zeiträume berücksichtigt werden, beispielsweise bei noch änderbaren oder nicht bestandskräftigen Steuerbescheiden. Ob und für welche Jahre dies in Ihrem Fall möglich ist, sollten Sie mit Ihrem Steuerberater abstimmen.

Schnell und digital bearbeitet

Diese Angaben benötige ich von Ihnen

1

Objektadresse

Die vollständige Anschrift der Immobilie.

2

Kaufpreis

Der vereinbarte Kaufpreis gemäß Kaufvertragsentwurf.

3

Grundbuchauszug

Ein aktueller Auszug des betreffenden Grundstücks.

Jetzt rechtzeitig prüfen lassen

Sichern Sie sich Ihren steuerlichen Vorteil, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird.

Lassen Sie prüfen, ob sich der Bodenwert Ihres Grundstücks sachlich begründet anpassen und der abschreibungsfähige Gebäudeanteil erhöhen lässt.

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Fundiert, transparent und nachvollziehbar

Warum eine präzise Kaufpreisaufteilung so wichtig ist

Die Kaufpreisaufteilung ist ein zentraler Bestandteil der Immobilienbewertung, insbesondere bei steuerlichen Fragestellungen und bei der Bilanzierung von Immobilien. In diesem Zusammenhang erstelle ich als Gutachter eine Analyse, die den Kaufpreis einer Immobilie in den Bodenwert und den Gebäudewert aufteilt. Diese Unterscheidung ist von großer Bedeutung, da Boden und Gebäude steuerlich unterschiedlich behandelt werden – insbesondere bei der Abschreibung (AfA).

Im Rahmen der Kaufpreisaufteilung analysiere ich den Gesamtpreis der Immobilie detailliert, um ihn anschließend fundiert auf die beiden Komponenten Boden und Gebäude aufzuteilen. Dazu berücksichtige ich unter anderem den konkreten Lagewert, die zonalen Bodenrichtwerte, die Eigenschaften des Grundstücks, die Bauweise des Gebäudes sowie die allgemeine Marktlage. Diese Faktoren spielen eine entscheidende Rolle, da sich der Bodenwert und der Wert der baulichen Anlagen am Markt unterschiedlich entwickeln können.

Eine präzise Kaufpreisaufteilung ist besonders für Eigentümer wichtig, die ihre Immobilie vermieten oder gewerblich nutzen. Der Anteil des Gebäudewerts kann steuerlich abgeschrieben werden, während der Bodenwert als nicht abnutzbares Wirtschaftsgut von der Abschreibung ausgeschlossen bleibt. Daher liegt es im direkten Interesse des Eigentümers, eine genaue und sachverständige Aufteilung vornehmen zu lassen, um die vorhandenen steuerlichen Möglichkeiten bestmöglich nutzen zu können.

Meine Berechnung umfasst eine Analyse der maßgeblichen wertbestimmenden Faktoren. Sie zeigt klar und nachvollziehbar auf, wie der Kaufpreis auf den Boden- und Gebäudewert verteilt wurde. Dabei greife ich auf fundierte Marktdaten und anerkannte, modellkonforme Bewertungsmethoden zurück, um ein fachlich belastbares Ergebnis zu erarbeiten.

Der Vorteil einer solchen Analyse liegt nicht nur in einer besseren Steuerplanung, sondern auch in der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Aufteilung. Gerade wenn die standardisierte Kaufpreisaufteilung der Finanzverwaltung mithilfe der Arbeitshilfe des Bundesministeriums der Finanzen zu einem unvorteilhaften Ergebnis führt oder die vereinbarte Aufteilung geprüft wird, kann meine Analyse eine fundierte Argumentationsgrundlage bieten.

Zusammengefasst ist die Kaufpreisaufteilung ein wichtiges Werkzeug, um den Kaufpreis einer Immobilie sachgerecht auf Boden und Gebäude zu verteilen. Dadurch lässt sich der abschreibungsfähige Gebäudeanteil nachvollziehbar bestimmen und das steuerliche Potenzial der Immobilie besser ausschöpfen.