Viele Eigentümer unterschätzen, wie stark der Wert einer vermieteten Immobilie vom Mietverhältnis abhängt. Während selbstgenutzte Häuser meist über den Sachwert bewertet werden, spielt bei vermieteten Objekten der Ertragswert die zentrale Rolle. Ein Immobiliengutachter analysiert dabei nicht nur die Mieteinnahmen, sondern auch Risiken, Bewirtschaftungskosten und die langfristige Marktfähigkeit.

Wertrelevant sind unter anderem:

  • Höhe und Angemessenheit der aktuellen Miete

  • Laufzeit und Struktur der Mietverträge

  • Leerstandsrisiken

  • Zustand des Gebäudes und Instandhaltungsrücklagen

  • Lagequalität und Nachfrageentwicklung

  • Nebenkostenstruktur und Wirtschaftlichkeit

Gerade bei Mehrfamilienhäusern oder vermieteten Einfamilienhäusern kann der Unterschied zwischen einer einfachen Schätzung und einer professionellen Ertragswertanalyse mehrere zehntausend Euro betragen. Ein Gutachten schafft Transparenz – sowohl für Eigentümer, die verkaufen möchten, als auch für Käufer, die eine fundierte Entscheidungsgrundlage benötigen.

Ein neutraler Gutachter sorgt dafür, dass der Wert nicht „gefühlt“, sondern objektiv und nachvollziehbar ermittelt wird – ein entscheidender Vorteil bei Verhandlungen, Bankgesprächen oder steuerlichen Fragestellungen.